Fahrzeugdiagnose vorbereiten

Für eine fehlerfreie Fahrzeugdiagnose ist die Auswahl des korrekten Fahrzeugs und eine ausreichende Bordnetzspannung (> 12 V) eine Grundvoraussetzung. Um diese zu vereinfachen, stehen im Diagnosegerät mehrere Hilfen zur Auswahl, z.B. der Verbauort des Diagnoseanschlusses, die Fahrzeug-Identifizierung über VIN oder die Anzeige der Batteriespannung.

Mehrere Hersteller schützen die Fahrzeugkommunikation durch Sicherheis-Gateway-Module, um ihre Fahrzeugsysteme vor unbefugten Zugriffen zu schützen. Das bedeutet, dass eine uneingeschränkte Fahrzeugkommunikation zwischen dem Diagnosegerät und dem Fahrzeug nur mit entsprechender Freischaltung stattfinden kann. Um ein Fahrzeug mit eingebautem Sicherheitssystem auszuwählen und die gewohnte Diagnose uneingeschränkt nutzen zu können, die Schritte im Kapitel Cyber Security Management befolgen.

Im Hauptmenü stehen unter >Diagnose< folgende Steuergerätefunktionen zur Verfügung:

Um die Fahrzeugdiagnose vorzubereiten, wie folgt vorgehen:

  1. Die Fahrzeugauswahl über > Fahrzeugauswahl oder direkt über die Auswahlliste links öffnen und ein gewünschtes Fahrzeug auswählen.
  2. VORSICHT

    caution

    Wegrollen des Fahrzeugs

    Verletzungsgefahr/Gefahr von Sachschäden

    Vor Startvorgang wie folgt vorgehen:

    1. Feststellbremse anziehen.

    2. Leerlauf einlegen.

    3. Hinweis- und Anweisfenster beachten.

  3. HINWEIS

    notice

    Kurzschluss und Spannungsspitzen bei Anschluss des OBD-Steckers

    Gefahr der Zerstörung von Fahrzeugelektronik

    Das Anschließen des OBD-Steckers an das Fahrzeug nur bei ausgeschalteter Zündung durchführen. Damit das VCI mit Spannung versorgt werden kann, muss die Zündung anschließend wieder eingeschaltet werden.

  4. Den OBD-Stecker in den Diagnoseanschluss des Fahrzeugs einstecken.
  5. Im Hauptmenü >OBD-Diagnose< auswählen.
  1. Jetzt kann die Diagnoseart ausgewählt werden.